Hanne Schlüter:
quod libet
Blüten- und Landschaftsaquarelle,
biomorphe Abstraktionen, Phantastica
31.8.03 bis 28.9.03

Hanne Schlüter hat sich für ihre Bilder Anregungen aus den unterschiedlichsten Bereichen geholt: aus Enzyklopädien und Biologischen Lehrbüchern, von Bildhauern wie Jean Arp und Joan Miro. Quod libet - wie´s gefällt, und warum sollte es keinen Flatterdelfin geben, der gelb-türkis-orange-blau vor sich hinwogt, keinen Waller im surreal-irrwitzigen Faschingskostüm.

Obwohl mit Aquarellfarben gemalt, haben Hanne Schlüters Bilder nichts Sanftes, Weiches, Durchscheinendes. Die kräftigen Farben stehen in starkem Kontrast nebeneinander, es gibt keine fließenden Übergänge. Das macht Formen und Farben laut: "Schau mich an" scheint die rot gezackte Flosse zu schreien, "Nein, mich" die türkis-getupfte Zunge daneben.