Josefine Zettl:
WERDEN-SEIN-VERGEHEN
Bilderausstellung
5.6.05 bis 26.6.05

Die in Acryl gebannten Traumbilder entstehen durch die bildnerische Verwesentlichung des Gesehenen, des Erspürten, des Erwanderten. Mit ausdruckskräftigen Farben schildert Josefine Zettl das Ursprüngliche einer inneren Vorstellung. Die rudimentär wahrnehmbaren Bäume, Pflanzen, Tiere Menschen und die in Bildgestalt umgesetzten emotionalen Inhalte lösen beim Betrachter vielfältige Assoziationen aus, nicht zuletzt die Verletzlichkeit der Menschen und die durch den Menschen verletzte Natur. Die Grenzen des Werdens und Vergehens werden aufgelöst, man erreicht eine Dimension dahinter, das Fühlbare, das Ahnbare. Die Künstlerin zeigt uns: Auf den zweiten Blick ist die Welt viel reicher, breiter und tiefer, als beim flüchtigen Registrieren des sofort Sichtbaren.