"Quintessenz"
Bilder und Phantastica
von Hanne Schlüter (1941 - 2006)
11.9.11 bis 3.10.11

Laudatio: Wolfgang Stieglitz
Musik: Swing House + Chor Elija

Passend zu Hanne Schlüters letzter Ausstellung 2003 im Alten Lokschuppen mit dem Titel "Quod Libet" hat Heiner Schlüter anlässlich ihres 5. Todestages am 15. September 2011 den Titel "Quintessenz" gewählt, als Kern oder Auszug über ihr gesamtes Schaffen, von Landschafts- und Blumenbildern, über die märchenhaften Kobolde, bis hin zu den phantastischen biomorphen Wesen. "Quintessenz" bezeichnet auch das fünfte Element, bei den Griechen, den Äther, in dem unter anderem auch die Kunst zu Hause ist.

Der Kunsthistoriker Dr. Robert Betzl beschreibt Hanne Schlüters Werke folgendermaßen: Die Bilder von Hanne Schlüter machen den Optimismus, die Vitalität und die Freude an der Farbe spürbar. Ihre witzigen, skurrilen Vögel, die sie selbst als Phantastica bezeichnet, werden originell vereinfacht dargestellt, aber mit Licht ausgefüllt und zur Wirkung gebracht. Energie und Rhythmus ihrer locker und leicht gezogenen Figuren und die poetisch witzige Farbsetzung lassen ein Motiv entstehen, das die von der Künstlerin installierte positive Bewusstseinsdynamik auf den Betrachter transferiert.

Hanne Schlüter verbrachte Ihre Kindheit in Falkenstein und zog über die Stationen Stuttgart und München nach Rosenheim. 1996 zog sie mit Ihrem Mann Heiner zurück nach Falkenstein, wo sie bis zu Ihrem Tod 2006 lebte.

Der Verkaufserlös der Ausstellung geht als Spende je zur Hälfte an den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V. (VKKK) sowie an den Bund Naturschutz Bayern.